4 GRAUSAME FAKTEN ZU TIERTRANSPORTEN

Jeden Tag bringen zahlreiche LKWs Tiere zum Schlachthof oder zu einer Zwischenstation. Der Blick in die angsterfüllten Augen der Tiere, während wir auf der Autobahn an ihnen vorbeifahren, lässt jeden bedingungslos erschaudern. Sie sind eingepfercht, hungrig, durstig, verletzt. Sie haben keine Luft zum Atmen, sie sind hilflos ausgeliefert. Täglich sind 3,7 Millionen Tiere in Deutschland diesen Umständen ausgesetzt – für uns sind sie jedoch unsichtbar. Diese 4 Zahlen stehen beispielhaft für die Qual, die unzählige Tiere tagtäglich erleiden müssen.

1. BIS ZU

%

DER TIERTRANSPORTE FALLEN DURCH REGELVERSTÖSSE AUF

Tiere sind häufig verletzt oder aus anderen Gründen nicht transportfähig, haben nicht genügend Platz, haben keine geeigneten Tränkvorrichtungen. Verantwortliche Fahrer*innen und Firmen werden meist lediglich ermahnt, ohne rechtliche Schritte fürchten zu müssen.

2. NUR

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DER TÄGLICHEN TRANSPORTE WERDEN KONTROLLIERT

Tiere in Tiertransportern sind häufig verletzt und haben nicht genügend Platz – beides verstößt gegen Gesetze. Ein Mangel an Kontrollen bedeutet, dass diese Gesetze schlicht nicht eingehalten werden. Laut EU-Verordnung dürfen Tiere, die Verletzungen aufweisen oder offensichtlich an starken Schmerzen leiden, nicht transportiert werden. Obwohl für jede Tierart je nach Gewichtsgruppe die zur Verfügung stehende Fläche gesetzlich genau vorgeschrieben ist, werden diese Gesetze kaum eingehalten, und viele Tiere in Transportern leiden über mehrere Stunden oder sogar Tage unter akutem Platzmangel.

3. BIS ZU

STUNDEN DÜRFEN SCHWEINE OHNE EINE EINZIGE PAUSE UND OHNE VERPFLEGUNG TRANSPORTIERT WERDEN

Schweine leiden unter der Reisekrankheit: Ein Viertel der Tiere übergibt sich deshalb während oder nach der Fahrt. Die Hälfte der Tiere hat nach dem Transport Schaum vor dem Mund – ein klares Zeichen für körperliche Überlastung. Schweine können die eigene Körpertemperatur nicht über Schweiß regulieren und Hitze bedeutet enormen Stress. Einem 120kg schweren Schwein steht gesetzlich nur eine winzige Fläche von 0,5m2 zur Verfügung – und selbst diese gesetzlich vorgeschriebene Fläche wird kaum eingehalten. Aufgrund von Platzmangel verletzen sich Tiere gegenseitig.

4. BIS ZU

%

ALLER KÄLBER STERBEN IN TIERTRANSPORTEN

Kälber dürfen bereits ab dem 15. Tag nach ihrer Geburt transportiert werden. Normalerweise saugen Kälber 6-8-mal pro Tag am Euter ihrer Mutter. Eine auch nur annähernd tiergerechte Versorgung von Kälbern ist während eines Transports nahezu unmöglich. Kälber dürfen auf bis zu 4 Ebenen innerhalb eines einzigen Fahrzeugs transportiert werden und müssten für eine Versorgung jedes Mal ausgeladen werden. Kälber leiden unvorstellbare Qualen oder sterben sogar an Hunger und Durst.

IMPRESSUM

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